Nierstein, am 14.06.19

„Es freut mich, dass auch Jochen Schmitt, Bürgermeisterkandidat der FWG, im Prinzip eine neue Sporthalle lieber im Ortsbereich Nierstein sehen würde. Er sieht die Kosten für beide Hallenstandorte bei rund drei Millionen Euro“, sagt Thomas Gehring, Bürgermeisterkandidat der Wählergruppe NEU. Gehring ist sich sicher, dass es auch für eine Halle in Nierstein hohe Zuschüsse geben wird.

„Thomas Günther hat schon letztes Jahr davor gewarnt, dass die Zuschüsse nicht gezahlt werden, wenn wir nicht sofort mit der Hallensanierung beginnen würden, denn diese müsse Ende 2020 abgeschlossen sein. Wenn der Baustopp jedoch erst mit einem rechtsgültigen Bebauungsplan aufgehoben wird (die AZ berichtete), sind wir nun frühestens im November startbereit für den Sanierungsbeginn. Die Auftragsbücher der Handwerker sind voll, es ist unheimlich schwer, überhaupt Firmen zu verpflichten. Da der Zeitplan offensichtlich sehr, sehr knapp wird, müssen wir vorrausschauend über andere Optionen nachdenken, denn klar ist, eine Halle muss es so schnell wie möglich geben, wir dürfen die Vereine hier nicht im Regen stehen lassen“, erklärt Gehring.

Zweifelsohne entstehen hohe Unterhaltungskosten bei einer 30 Jahre alten Halle. Bei einem Neubau wäre da erstmal lange Ruhe. Ein mit hohen Baukosten verbundener Radweg müsste her. Die Stadt bürdet den Eltern die Fahrtkosten für die Kindertaxifahrten auf, energiebilanztechnisch alles in allem ein hoher Preis.

„Jochen Schmitt hat am Runden Tisch die bisherige Kalkulation der alten Halle stark in Zweifel gezogen, er ging von versteckten Sanierungskosten für die Stadt von weit über 500.000 € aus. Ich lade ihn ein, gemeinsam mit mir und den Vereinen über Alternativen nachzudenken. Wir haben bis zum Sanierungsstart noch mehrere Monate Zeit. Diese sollten wir unbedingt nutzen, um die Beste und nicht die einfachste Lösung zu finden“, fordert Gehring abschließend.

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