Nierstein, am 19.03.2019

In den letzten Jahren hat sich in Nierstein und Umgebung durch Zuzug und den Trend zu teuren Wohnungen die Wohnungssituation deutlich verschärft. Folge ist eine dramatische Wohnungsnot – es mangelt an bezahlbaren großen und kleinen Wohnungen.

„Für diese Menschen muss dringend Wohnraum geschaffen werden. Ich halte eine Städtische Wohnungsbaugenossenschaft für ein sehr geeignetes Instrument“, sagt Thomas Gehring, Fraktionssprecher und Bürgermeisterkandidat der Wählergruppe NEU. Und weiter: „In Nierstein wurde in jüngster Zeit ein Bauprojekt mit Sozialwohnungen entwickelt. Die Sozialbindung der Mieten läuft jedoch in 20 Jahren aus.  Eine private Genossenschaft für 15 Wohnungen wurde gerade gegründet. Der Bedarf ist damit aber noch lange nicht gedeckt. Genossenschaftswohnungen unterliegen an dieser Stelle weniger den Gesetzen des freien Marktes und ermöglichen den Mietern über den Ankauf von Genossenschaftsanteile den Erwerb von günstigem Wohnraum. Hier sollte sich auch Nierstein mit einer städtischen und gemeinnützigen Genossenschaft engagieren.“

„Eine andere moderne Wohnform sind Tiny-Houses‘, also auf Trailern aufgebaute mobile Kleinsthäuser. Sie ermöglichen eine finanzielle Unabhängigkeit und einen kleineren ökologischen Fußabdruck und zeugen von einem bewussteren Lebensstil“ ergänzt Barbara Nilsson, NEU-Kandidatin für den Stadtrat. Hier kann die Stadt Nierstein entscheidend Wege ebnen und Prozesse erleichtern, z. B. bei der Bereitstellung und Erschließung eines Grundstücks sowie Hilfe bei den Bauanträgen.  Die Wählergruppe NEU plant hierzu in Kürze eine Infoveranstaltung, um mit der Bevölkerung und Fachleuten zu beiden Wohnformen zu diskutieren.

Genossenschaftswohnen

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