Nierstein, am 05.04.2013

„Mit Entschiedenheit treten wir dem Gerücht entgegen, dass es sich bei der jüngsten Pressemeldung unserer Wählergruppe zu den Niersteiner Stadtrechten um einen Aprilscherz handelt“, erklärt Thomas Gehring, Fraktionssprecher von NEU.

Gehring weiter: „Im Gegenteil, wir begrüßen die Verleihung der Stadtrechte an Nierstein außerordentlich und machen uns jetzt schon Gedanken, wie wir Nierstein auch als Stadt weiter entwickeln können. Dazu soll auch unsere jüngste Idee beitragen. Deshalb rufen wir alle Niersteiner Bürgerinnen und Bürger auf, nicht mehr benötigten Gold- und Silberschmuck, aber auch Gebrauchsgegenstände aus diesen Edelmetallen, wie Silberbestecke oder Milchkännchen in der zukünftigen Stadtverwaltung abzugeben.“

Dazu NEU-Mitglied Prof. Theo Smeets: „Als gelernter Goldschmied und Professor für Schmuckgestaltung ist es mir eine Verpflichtung und Ehre, aber auch große Freude, aus den abgegebenen Metallen eine Stadtkette für unseren zukünftigen Stadtbürgermeister zu schmieden. Werden genug Spenden abgegeben, wird diese auch größer und prächtiger als die Oppenheimer Stadtkette ausfallen. Einzig die in der Gemeindeordnung festgeschriebene Gewichtsobergrenze von fünf Kilogramm macht mir Sorgen.“ Aber auch hierzu bietet die Wählergruppe NEU eine Lösung an: „Wir werden in die nächste Gemeinderatsitzung, die dann vielleicht schon eine Stadtratsitzung ist, einen Antrag zur Aufhebung dieser Stadtkettengewichtsobergrenze für Nierstein einbringen. In Vorgesprächen haben uns alle zukünftigen Stadtratsfraktionen Zustimmung signalisiert“, so Gehring hierzu. „Glücklicherweise haben wir in Thomas Günther einen sehr stattlichen zukünftigen Stadtbürgermeister“; merkt NEU-Gemeinderat Felix Eitel an, „der sicherlich willens und geeignet ist, für Nierstein mehr Gewicht in Würde zu tragen.“

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