Nierstein, am 13.10.2016
 
Die Niersteiner CDU und Stadtbürgermeister Thomas Günther (CDU) haben der Wählergruppe NEU „destruktive Fundamentalopposition“ vorgeworfen (die AZ berichtete).

„Das ist schon ein starkes Stück, denn wir haben in den letzten 10 Jahren neben diversen Anfragen über 30 Anträge in den Stadtrat eingebracht, mehr als alle anderen Fraktionen zusammen“, ärgert sich Thomas Gehring, Fraktionssprecher der Wählergruppe NEU.

Die Wählergruppe NEU hat 80% der Stadtratsbeschlüsse mitgetragen. „Wir gehen jedoch gut vorbereitet in die Sitzungen, beleuchten die Sachverhalte auch mal von einer anderen Seite und stellen, wo es nötig ist, auch kritische Fragen“, ergänzt NEU-Stadtrat Felix Eitel.

„Vermutlich ist das nicht gewollt. Nur so ist zu erklären, dass Stadtbürgermeister Günther unsere Anträge verzögert ausführt. Für einen touristischen Radweg von Nierstein nach Schwabsburg brauchte es bis zur Ausschilderung sieben Jahre und gut 20 Ausschusssitzungen. Die Stolpersteine konnten erst nach drei Jahren angegangen werden, nachdem sich der Geschichtsverein der Sache annahm. Um den Fußweg an der Park- und Ride-Anlage Bleichweg neu mit Kies zu versehen, dauerte es zwei Jahre und 14 Anfragen“, schildert Gehring Beispiele. Und abschließend: „Es ist eindeutig Thomas Günther, der sich destruktiv Verbesserungen in Nierstein und Schwabsburg verweigert und diese auf die lange Bank schiebt!“

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