Nierstein, den 20.03.2013

Mit der Vergabe der Stadtrechte an Nierstein ging für die Niersteiner Wählergruppe NEU ein langersehntes Ziel in Erfüllung. „Wir haben für diesen Schritt jahrelang gekämpft und waren absolut davon überzeugt, dass Riesling-City mit Oppenheim gleichziehen wird“, freut sich der NEU-Fraktionsvorsitzende Thomas Gehring.

Der Wählergruppe ist dies nicht genug. „Wenn unser Heimatort nicht mehr von einem Ortsbürgermeister, sondern einem richtigen Stadtbürgermeister geführt wird, brauchen wir auch ein Stadtzentrum, eine Stadtbücherei und vieles mehr“, gibt Ratsmitglied Felix Eitel die Richtung vor. Die „NEUlinge“ hatten hierzu bereits einen Antrag in den Gemeinderat eingebracht, der überraschenderweise einstimmig angenommen wurde. So werden in Kürze zahlreiche Schilder ausgetauscht werden müssen – und die Bürgerinnen und Bürger können im Niersteiner Stadtplan Punkte wie Oberstadtstraße, Stadtpark, Stadtbrunnen, Stadtbahnhof und „Haus der Stadt“ finden. Es geht der Wählergruppe hierbei ausschließlich um das Wohl und das Prestige der jungen Stadt. „Bei der Zukunftsplanung sollten wir Niersteiner uns kein Denkverbot erteilen und weitere Optionen abwägen. Beispielsweise diskutieren wir zurzeit mit dem Geschichtsverein Nierstein darüber, wie wir den Wartturm zum Stadtturm erheben können“, verrät Ratsmitglied Andreas Fock. Auch der designierte Stadtbürgermeister Thomas Günther zeigt sich angesichts der „Sonderprämien für Städte“ offen für weitere stadtbauliche Maßnahmen und fordert die Bürger ausdrücklich auf, sich an der Neugestaltung zu beteiligen. So kam bereits aus der Bürgerschaft der überdenkenswerte Vorschlag, die Stadt Nierstein in Nierstadt umzutaufen.

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