Nierstein, am 25.02.2019

Mit dieser Vision tritt Ratsmitglied Thomas Gehring von der Niersteiner Wählergruppe NEU („Nierstein Engagiert und Unabhängig“) als Bürgermeisterkandidat für die Kommunalwahl 2019 an: Alle Niersteiner Fraktionen debattieren konstruktiv und ergebnissoffen im Stadtrat politische Ideen und Entscheidungen – und die BürgerInnen werden einbezogen. Die Stadt übernimmt Verantwortung für nachfolgende Generationen und Umwelt, fördert Weinbau und Tourismus mit neuen Ideen, setzt um, was Niersteinerinnen und Niersteiner brauchen und wollen.

Thomas Gehring, Bürgermeisterkandidat Nierstein

Gehring war in den letzten beiden Legislaturperioden Motor der Niersteiner Opposition, schaute mit zahlreichen Anträgen und Aktionen einer verkrusteten Stadtspitze auf die Finger und war mit seiner Wählergruppe immer wieder für neue Impulse gut: Stolpersteine für Opfer des NS- Regimes, Forderungen nach einem Flüchtlingskoordinator, um die ehrenamtlichen HelferInnen zu unterstützen, öffentliche Ausschreibung der alle fünf Jahre zu vergebenden Schöffensitze – das sind nur einige Beispiele für die Initiativen des rührigen Kommunalpolitikers. Und auch für ungewöhnliche Aktionen ist Gehring gut: So besprühte er mit seinen Mitstreitern die neu gepflanzten Bäume der Flurbereinigung mit Biofarbe, um sie vor weiterem Diebstahl zu schützen und stellte von der Werkstatt für Behinderte gebaute Insektenhotels mit deren Hilfe in der Gemarkung auf. „Ehrenamtliches Engagement, Bürger, die sich für einzelne Aktionen engagieren, Elterninitiativen, Demenzbegleitung und vieles Andere – all das sind Formen des Miteinanders, die gefördert und unterstützt werden müssen“, ist sich der Bürgermeisterkandidat sicher. Bereits als Ratsmitglied unterstütze Gehring immer wieder politischen Strömungen wie die BI gegen den kleinen Ring und aktuell die BI Motocrosslärm raus aus Nierstein und Schwabsburg und verhalf ihnen im Rathaus zu einer weiteren Stimme. „Die Akteure der BI haben Großartiges geleistet. Dieses Bürgerengagement mit Unterstützung der Wählergruppe NEU hat nach dreieinhalb Jahren dazu geführt, dass sich der Niersteiner Stadtrat am Ende doch fraktionsübergreifend gegen eine lärmende Offroadstrecke ausgesprochen hat“, erläutert Gehring. „Nun können und müssen wir schnellstens neue Ideen für die verträgliche Entwicklung des Rhein-Selz- Parks sammeln und diskutieren, damit das Gelände entwickelt werden kann.“

Der Wahlniersteiner kennt das Regierungsgeschäft der Stadt Nierstein auch aus Perspektive der Verwaltungsspitze: Er war 1999 bis 2002 Beigeordneter für Soziales und Kultur und hat in dieser Zeit unter anderem die erste Planstelle für Jugendarbeit durchgesetzt und aus dem Parklichterfest eine Familienveranstaltung gemacht.

„Ich möchte im Stadtrat einen Wettbewerb um die besten Ideen einführen. Dazu gehören auch die vielen Möglichkeiten, mit denen die Bevölkerung an der politischen Willensbildung beteiligt werden kann. Zu allen wichtigen Themen möchte ich Informations- und Diskussionsveranstaltungen anbieten. Über eine Onlineplattform kann dann vertieft informiert und diskutiert werden. Ich hoffe, über diese modernen Formen der Beteiligung auch junge Menschen für Politik zu interessieren und zu begeistern,“ wirbt Gehring für weiteres Bürgerengagement.

Mit diesem Credo hat die Mitgliederversammlung der Wählergruppe NEU Thomas Gehring am vergangenen Montag einstimmig als ihren Bürgermeisterkandidaten nominiert.

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