(Wird regelmäßig bei neuen Fakten ergänzt….)

Unbestritten ist, dass es auf Betreiben des Beigeordneten Otto Schätzel mindestens drei Gespräche mit den Investoren Ehepaar Richter und Herrn Knussmann gegeben hat. Anwesend waren auch die Fraktionsvorsitzenden Matthias Stubbe (CDU), Stefan Behrendt (FWG) und Hans-Jürgen Schmitt (FDP).

Hier sind die bisher bekannten Fakten:

Das erste Treffen fand in Mainz statt, zwei weitere auf der Offroadanlage. Dort wurden fünf Motorräder und drei SUV´s beim Befahren der Anlage präsentiert.

  • Ich (Thomas Gehring) spreche am Telefon mit Jochen Schmitt (11.10.20) und frage, ob es in Sachen Offroad Neues gäbe. Jochen Schmitt sagt, es gäbe nichts zu berichten. Ich fordere ihn auf, das auch per Email zu dokumentieren.

Die Email kommt am 13.11.20:

„Sehr geehrte Herren Beigeordnete, sehr geehrte Herren Fraktionsvorsitzende,

um weitere Gespräche mit der Richtergruppe zu führen, war es notwendig geworden den Prozess unwiderruflich zu beenden. Dieser Aufforderung ist die Richtergruppe nicht nachgekommen, und somit wurden weitere Gespräche eingestellt. Nach Absprache mit Herrn Prof. Dr. Jeromin warten wir nun den Ausgang des Prozesses ab.“

  • Email von Jochen Schmitt an Joachim Allmann (11.11.20):

„Sehr geehrter Herr Dr. Allmann – lieber Joachim,

im Auftrag von Jochen dürfen wir dir für deine Nachricht vom 09.11.2020 danken und wie folgt antworten:

Im Moment müssen wir den Prozess abwarten und in dieser Zeit weiter den Flächennutzungsplan und den Bebauungsplan vorantreiben. Es gibt zurzeit, außer dass keine Gespräche mit der Firmengruppe Richter stattfinden, keine Neuigkeiten über die zu berichten wäre.

Am 02.12.2020 tagt der Haupt- und Finanzausschuss. Das sollte reichen.“

  • Bürgermeister Jochen Schmitt hat in einem Telefonat (13.11.20) mit Markus Frank, dem Fraktionsvorsitzenden der SPD geäußert, dass er erst von Dr. Jeromin, dem Anwalt der Stadt informiert worden sei, dass diese Gespräche liefen. Er (Schmitt) habe davon nichts gewusst und die vier Herren unverzüglich (30.10.) ins Rathaus bestellt und zur Rede gestellt. Dabei habe Schätzel seinen Rücktritt angeboten, den er abgelehnt und es bei einer Ermahnung belassen habe.
  • Otto Schätzel schreibt in einer Mail an eine NEU-Stadträtin am 16.11.20: „….Es gab keine Geheimverhandlungen. Die Verwaltung, die VG und die Kreisverwaltung waren immer unterrichtet….“.
  • Die Herren Stubbe, Behrendt und Schmitt: „Das Gespräch dienten ausschließlich dazu, die Herren Richter und Knussmann persönlich kennenzulernen und deren Ansichten zur Historie und dem Status Quo des Rhein-Selz-Parks zu hören.“ (Quelle: Presseerklärung der drei vom 16.11.20).
  • Matthias Stubbe in einer Email an Otto Schätzel (AZ vom 17.11.20): „Herr Richter und Herr Knussmann zeigen, dass sie beweglich sind. Das ist auch sehr gut. Wir müssen sehen, wer der richtige Verhandlungspartner an dem Tisch ist. Du weißt, dass ich für Gespräche zur Verfügung stehe und an der Lösung mitarbeiten will.“
  • Thomas Günther (AZ vom 17.11.20): „Wenn diese Herren behaupten, dass es keine Verhandlungen mit Richter und Knussmann gab, dann lügen sie. (…) Die gab es sehr wohl und sie waren weit gediehen.“
  • Otto Schätzel per E-Mail an Herrn Knussmann (AZ vom 17.11.20): „Lieber Herr Knussmann, es gab da sehr holprige Gespräche mit Bürgermeister Schmitt. Penzer ist da schon weiter als Schmitt. Also ging ich nochmal an die Fraktionsvorsitzenden. (…) Es geht langsam – aber in die richtige Richtung. (…) Lieber Herr Knussmann, der Termin am Freitag steht. Ich werde vorher mit J. Schmitt noch ein Gespräch führen. Die Grundhaltung ist jetzt klar: wir wollen gemeinsam entwickeln! Offroad kann in der jetzigen Konstellation noch fünf Jahre bleiben.“
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