Leserbrief vom 09.11.2017

 

Multikulturelles Miteinander im Rhein-Selz-Park

 
Beeindruckend, was im Rhein-Selz-Park alles angesiedelt werden sollte und soll. Chinesische Vertriebsorganisationen, eine private chinesische Fachhochschule, eine Saunalandschaft mit Hotel, ein Trainingsgelände für Sicherheitskräfte, ein Autohof, Gewerbe, ein Gründerzentrum…Aus temporärem Wohnen wird ein eingezäuntes Ferienressort mit Gastronomie und allem, was dazugehört.

Minarette werden aber nicht gebaut, sondern nur „Gebetsräume“, was Herrn Günther glauben lässt, es gäbe keine Moschee. Überhaupt ist die interkulturelle Kompetenz des Stadtbürgermeisters beneidenswert. Spielend versteht er die Anliegen und Absichten von Investoren aus dem arabischen Kulturkreis, und in China gelingt ihm im Vorübergehen ein Coup nach dem anderen.

Dies lässt auf eine wunderbare Zukunft hoffen, in der multikulturelles Miteinander, sanfter Tourismus, Forschung und Lehre, Ferien- und Freizeitangebote u. s. w. mit dem auf der Off-Road-Strecke entstehenden Lärm, sollte sie je in Betrieb gehen, eine einzigartige Einheit bilden werden. Gibt es, außer Ideen, Hoffnungen und Wunschvorstellungen, auch substantielle Strategien und konkrete Pläne für die Entwicklung des Rhein-Selz-Parks? Ganz zu schweigen von Transparenz und Bürgerbeteiligung.

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